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Schiffkowitz & Schirmer
Tour 2019
   
Schiffkowitz & Schirmer 2019

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Das lange Warten hat ein Ende

   09.11.04, Sinabelkirchen, Öffentl. Generalprobe
   hinzugefügt am 13.11.2004  von Riky

Was macht nur die Faszination dieser 3 Herren aus? Mehr als 20 Jahre bin ich schon Fan, habe alle Alben in meiner Sammlung, versäume keine Tournee und habe seit fast 15 Monaten bereits die Eintrittskarte für Graz zu Hause. Seit Tagen, wenn nicht schon seit Wochen freue ich mich - wie ein kleines Kind auf das Christkind - auf den Beginn der diesjährigen Tournee. Bereits kurz vor Saaleinlass (1 ½ Stunden vor Beginn) stehe ich mit Freunden und vielen anderen Begeisterten vor der Sporthalle in Sinabelkirchen und warte in klirrender Kälte sehnsüchtig , dass sich endlich die Türen öffnen. Rasch füllt sich die Halle, in der ca. 1200 Leute Platz finden. Rundherum hört man nur Begeisterung und Freude, man spürt richtig, wie Spannung in der Luft liegt. Dann ist es endlich soweit: Steinbäcker, Timischl und Schiffkowitz betreten die Bühne- sichtlich sehr gut gelaunt, tobender Applaus brandet auf.

Der Einstieg ins Programm erfolgt mit „Herzverbunden“ und zwei weiteren Liedern aus der neuen CD. Spätestens hier weiß ich wieder, weshalb mich STS so fasziniert. Die Musik, die Texte, die Stimmen, das Zusammenspiel der 3, das alles macht STS aus. Anschließend übernimmt wie gewohnt Schiffkowitz die Moderation - wie mir scheint, noch etwas aufgeregt - und hofft, dass es zu keinen Pannen kommt. Er erzählt, dass nach einer längeren Pause sich immer die Frage stellt, ob sie wieder zusammen arbeiten können. Als Antwort darauf singt Timischl „Das Feuer“. Seine Stimme ist nach wie vor ein Erlebnis, meiner Meinung nach die beste von ihnen, kommt halt live am besten zur Geltung, schmelze regelrecht dahin, wenn ich ihn höre. In der ersten Hälfte kommt auch jeweils ein Solo-Werk von Steinbäcker und Schiffkowitz, wobei für „Und warum“ Steinbäcker die Ansage macht. Bei „Kalt und kälter“ wird wie bereits bei der letzten Tournee der Schluss etwas geändert und bei „Irgendwann bleib i dann dort“ ist es plötzlich ganz ruhig im Saal, alle warten gespannt auf eine bestimmte Stelle, schmunzelnd singt Steinbäcker dann auch: Mich mit sechzig in die Windeln prackt. Ganz besonders habe ich mich über drei ältere Songs aus den Alben „Gegenlicht“ und „Augenblicke“ gefreut, insbesondere das Lied vom Steinbäcker. Natürlich durfte auch das legendäre Lied „Fürstenfeld“ nicht fehlen, war Teil der 1. Zugabe und wurde wie immer begeistert vom Publikum aufgenommen. Einen würdigen Abschluss fand das Konzert mit: „Auf a Wort“.

Eines ist mir aufgefallen, dass es dieses Mal keine 3. Zugabe mehr gab. Die Stimmung in der Halle fand ich toll, vor allem weil es ja doch in einem kleineren Rahmen stattfand. Ganz besonders hervorheben möchte ich noch die anderen Bandmitgliedern, vor allem Franz Zettl, der mich mit seinem Spiel auf der Trompete und dem Saxophon sehr beeindruckt hat.

Ich war sehr zufrieden mit der Tracklist, habe aber natürlich auch bis zum Schluss gehofft, dass Steinbäcker sein "Tausendmal" angestimmt hätte. Auch wenn ich den Nachbar eigentlich ganz witzig finde, hätte ich doch an seiner Stelle "Tausendmal" genommen. Wäre mit "Auf a Wort" doch ein toller Abschluss gewesen. Aber ich war auch so begeistert von diesem wunderbaren Abend, habe das Konzert sehr genossen, freue mich schon riesig darauf, dass ich es noch ganze zweimal sehen kann.

Daher ein ganz großes Dankeschön an Steinbäcker, Timischl und Schiffkowitz, einer Gruppe ehrlicher, einfühlsamer, aufbauender und wachrüttelnder Liederschreiber - die uns hoffentlich noch lange mit guter Musik beglücken werden – für einen herrlichen und traumhaften Abend.

Liebe Grüße
Riky

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