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Schiffkowitz & Schirmer
Tour 2020
   
Schiffkowitz & Schirmer 2020

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Die Magie unter der Haut

   19.11.04, Würzburg, Carl-Diem Halle
   hinzugefügt am 20.11.2004  von Firlefitz

Bin soeben und noch voller Einwirkungen vom Würzburger Konzert zurückgekommen. Die Magie der Band traf auch das heutige Publikum.
Punkt 20:00 Uhr, der Saal schien mir einen ausverkauften Eindruck zu machen, legten die Jungs mit „Herverbunden“ los. Von Anfang an legte sich eine harmonische, meines Erachtens nach sehr gute Stimmung in der Halle fest. Die neuen Songs wurde artig beklatscht, bei bekannten Stücken in der ersten Hälfte wie „So frei, wie man sein kann“ und „Wohin die Reise“ ging der Lautstärkepegel des Publikums rasant in die Höhe. Auch die Solointerpretationen der Herren Schiffkowitz und Steinbäcker wurden mit tollem Applaus belohnt. Schiffi´s Ansagen, in altbekannter Manier, über die Taxifahrt in Griechenland, die noch brodelnden Feuer in der Band (und der Zusage ein neues Album fertigzustellen!!!) waren äußerst humorvoll. Sein Zynismus bezüglich der drei Soloalaben von Steini „Er braucht halt nur einen Anlauf um ein Album aufzunehmen, während ich drei dafür brauch!“. Steinbäcker bekam dann auch noch die verbale Breitseite der hinteren Bänke zu hören, als er in seiner megalockeren Art Schiffi´s Sololied ankündigte und dabei viel zu leise in das Mikro nuschelte. Er ist halt einfach der obercoolste von allen, keiner schleicht so teilnahmslos über die Bühne und hockt so abgebrüht auf seinem Stuhl. Während Schiffkowitz im holprigen Hochdeutsch über manchen Satz stolperte (und alleine dadurch alle Herzen eroberte), redete Steinbäcker einfach mit Volldialekt. Verstanden haben´s wohl alle! Vor der Pause noch „I bin aus Österreich“. Party auf der Bühne und im Publikum.
Die zweite Hälfte ging dann grandios mit „Gö, Du bleibst“ und „Wunder meiner Seeligkeit“ los und die Stimmung war sofort auf dem Höhepunkt. Die ersten Fans, überwiegend jüngere, drängten sich schon langsam Richtung Bühne. Ja die zweite Hälfte hatte es in sich. Als sich auf der Tribüne rechts vor der Bühne anscheinend im Publikum Unmut über einige labernde Zuschauer breit machte und sich STS- Fans untereinander angifteten, meinte Schiffkowitz kurzerhand die Krawallmacher sollen doch die Moderation auf der Bühne übernehmen. Deeskaliert, Problem gelöst. Von der Setliste her wie bei den vorhergegangenen Konzerten. Was für eine Magie, was für ein Kribbeln unter der Haut. Bei jedem Song von „Irgendwann bleib I dann dort“ (das Publikum jubelte schon zu Beginn der Textzeile mit dem Herzinfarkt) bis hin zu „Kalt und kälter“(genial zum mitsingen vorgetragen) wurde die Stimmung frenetischer. Bei “Fürstenfeld“ stand dann auch wirklich jeder und vor der Bühne war alles voller tanzender Fans. Im letzten Zugabeblock gab´s dann noch „Fahr auf´s Land“, „Da kummt die Sunn“, „Nachbar“ und „Auf a Wort“. Die Band hatte sichtlich viel Spaß und den hatten wir auch! Der Sound war gut abgemischt, zu Beginn recht leise, wurde dann etwas lauter. Angenehme Lautstärke. Lediglich der Bass war bei manchen Liedern, wie z.B. „Auf a Wort“ etwas zu sehr im Vordergrund abgemixt. Danke an die Band und die Würzburger Fans, es war wieder einmal fantastisch. Und nur noch 11 Tage, dann sehen wir uns in Nürnberg wieder.

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