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Schiffkowitz & Schirmer
Tour 2020
   
Schiffkowitz & Schirmer 2020

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Der Dauerrenner STS  

   04.11.2001, Autor unbekannt, Tiroler Tageszeitung
   hinzugefügt am 30.07.2003  von Andreas

Nahezu bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt war das STS-Konzert in der Olympiahalle. Aufgefettet mit einem neuen Multiinstrumentalisten gab es sechs neue und viele alte Lieder der Steirer.

INNSBRUCK. STS, das sind drei Steirer mit drei akustischen Gitarren. Das war einmal. Schon vor Jahren zu einer „richtigen“ Band mit Schlagzeuger und Bassisten erweitert, hat das steirische Trio jetzt auch einen Multiinstrumentalisten dabei: Der glatzköpfige schnauzbärtige Neuzugang ist auf dieser neuen Tournee erstmals mit von Partie und wird von Steinbäcker & Co deshalb „Band-Baby“ genannt. Dieses STS-Baby namens Franz Zettl spielt vor allem in den neuen Liedern eine tragende Rolle: Sax, Trompete und Keyboard geben STS einen neuen, manchmal fast schon jazzig anmutenden Touch. STS neu klingt ein wenig anders, ist aber um eine interessante Figur reicher. Kritische Texte prägen die jüngsten Lieder, die „Herzverbunden“ oder „Es gibt ka Paradies“ heißen. Bis zur Pause gibt es fast nur Neues, Scharfes zu Jörgis Bärental und Kritisches zum 11. September. Das Publikum nimmt die neuen Lieder brav auf, lässt sich aber nicht von den Sesseln bringen. Das passiert erst, als das Trio zu alten Wurzeln zurückkehrt und „Irgendwann bleib I dann dort“ oder „Da kummt die Sunn“ spielt. Richtung Bühne stürmen die Menschen, als STS klassisch zu dritt mit Gitarren auf der Bühne sitzen und mit „Großvater“ und „Fürstenfeld“ loslegen. Da waren dann alle glücklich.