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Schiffkowitz & Schirmer
Tour 2020
   
Schiffkowitz & Schirmer 2020

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Phantastischem Open-air folgte eine kalte Dusche  

   15.07.1993, Alexandra Kolbeck, Zeitung/Magazin unbekannt
   hinzugefügt am 06.03.2005  von Livia

Der Abend war angenehm lau, das Konzert dafür besonders heiß. Haindling und STS boten am vergangenen Freitag abend den knapp 3500 Fans ein phantastisches Open-air im Voralpenstadion.


Dieser Höhepunkt des Attersee-Spektakels hätte sich sicher mehr Besucher verdient. Eineinhalb Stunden zeigten Haindling, daß bayrisch "in" ist, und die Steirer "STS" standen ihren Musikkollegen in nichts nach. Die Fans sangen begeistert mit. Dabei übersahen sie, daß es hinter den Kulissen beinahe zu einem Streit kam. Kaum hatte Hans Jürgen Buchner (Haindling) seinen Anhängern Dutzende Autogramme geschrieben und Gert Steinbäcker, Günter Timischl und Schiffkowitz (Helmut Röhrling) mit ihrem "Gig" begonnen, wollten die Bayern ihre Bühnengeräte abbauen. Offiziell endete alles friedlich, zu einer gemeinsamen Tour durch das Vöcklabrucker Nachtleben kam es allerdings nicht mehr.


Dafür ging es bei STS "rund". Kaum im Gastgarten ihres Nachtlagers "Vöcklabrucker Hof" angekommen, erinnerten die drei steirischen Barden und ihr Manager, der Oberösterreicher Karl Scheibmaier, ihren Bassisten an die vor dem Konzert abgeschlossene Wette: Er sollte in den noch eiskalten Brunnen im Garten steigen, untertauchen, danach auf den dahinterliegenden Felsen klettern und wie ein Geißbock "meckern".


Nachdem einige "Scheinchen" über den Tisch wanderten, machte sich Erich Buchebner - nicht nur zum Gaudium der Musiker - tatsächlich ans Werk. Im Gelächter der Gäste ging dann allerdings unter, ob Buchebner wirklich "meckerte".


Während Steinbäcker, Timischl und Schiffkowitz auf einen weiteren Test des Nachtlebens verzichteten, ging es für den wieder getrockneten Erich Buchebner, Keyboarder Ewald Beit, Schlagzeuger Gerd Wennemuth und die Crew in die "Blaue Blunzn", wo der Konzerterfolg noch stundenlang gefeiert wurde